Ruck zuck ist der Sommer vorbei, wir stehen mitten im Herbst und der Schlemmermonat Dezember samt Weihnachten ist auch nicht mehr allzu weit hin. Bist du es leid, plastikverpackte Zuckerbomben in den Adventskalender zu packen oder zum Fest der Liebe zu verschenken? Dann habe ich hier einen tollen Tipp für dich, der rund ums Jahr köstlich ist: nucao, die nachhaltige Schokolade aus Leipzig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, von aromatischer Zartbitterschoki in den Sorten Almond Sea Salt, Roasted Hazelnut, Coconut Cinnamon und Cashew Vanilla, über cremiger “like m!lk”-Schokolade in den Sorten Crisp & Crunch sowie Creamy Noisette, hin zu zart schmelzender weißer Schokolade in den Sorten Crunchy Nougat und Raspberry Crisp.
Das ist echte Schokoliebe!
Falls es noch nicht rüber kam: Ich liebe Schokolade. Dazu muss ich ein bisschen was erzählen. Besonders geprägt hat mich meine Reise nach Mittelamerika 2018, wo ich in einem kleinen Ort an der Westküste von Costa Rica an einer Schokoladen-Tour teilnahm. Wir streunten durch die Kakaoplantage mitten im tropischen Regenwald, lernten wie schwierig es ist die Früchte schonend zu ernten, konnten den Fermentationsprozess sehen und wie die Bohnen getrocknet, geröstet und gemahlen werden. Wusstest du, dass ein Großteil des Geschmacks der Bohne beim Fermentieren entsteht? Wir durften die Kakaobohnen in sämtlichen Stadien kosten: Vor der Fermentation, nach der Fermentation, nach dem Rösten und natürlich als fertige Schokolade.
Die Führung endete mit einer Verkostung der Schokoladensorten, wobei jede Sorte nach dem Farmer der Kakaobohne benannt war. Wir probierten andächtig kleine Schokoladentäfelchen – Schmeckt sie erdig? Fruchtig? Nussig? Zimtig? Dabei entspannten wir auf einem Hügel mit Blick über das Meer und den dunstigen Regenwald. Vögel zwitscherten, das Rufen der Brüllaffen schallte von Weitem her. Ich weiß, ich weiß, das klingt so kitschig! Was soll ich sagen, manche Momente sind halt einfach so unglaublich schön und brennen sich mit allen Sinneserfahrungen im Gedächtnis ein.
Jedenfalls ist mir beim Verkosten und Schmecken der feinen Nuancen bewusst geworden, was Schokolade für ein wertvolles und köstliches Naturprodukt ist und wie schade es ist, dass die bei uns so übliche zuckersüße Milchschokolade nix mehr damit zu tun hat. Deshalb (und aus noch mehr Gründen die ich dir gleich erzähle) mag ich nucao so sehr! Denn die Schokoriegel schmecken intensiv nach Kakao und sind ganz natürlich. Aber mehr dazu gleich.
Erstmal zur Frage: Wer hat’s erfunden?
The nu company – ein soziales Leipziger Food-Startup
Hergestellt werden die kleinen Schokoriegel von The nu company, ein junges Leipziger Startup das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Lebensmittelmarkt zu revolutionieren. Das machen sie nicht einfach still und heimlich mit ihren Produkten im Supermarkt (wozu neben Schokoriegel übrigens auch Energieriegel, Proteinriegel, Proteinpulver und seit neustem ein Schokoaufstrich zählen). Laut, kreativ, humorvoll und offensiv fordern sie die großen Konzerne sowie Politiker auf, sowohl eine gesunde Ernährung als auch einen nachhaltigen Lebensstil möglichst vielen Menschen zu ermöglichen. The nu company fordert ein Reinheitsgebot für Schokoriegel und neue Spielregeln am Markt: die nurules. Heißt konkret: Weniger Industriezucker, ciao Plastikverpackung, weniger Milchprodukte, ciao Kinderarbeit bei Kakaolieferanten, hallo transparente Zutatenliste und hallo Klimaneutralität oder besser noch: Klimapositivität.
Was macht diese Schokolade so nachhaltig?
Klingt nach ganz schön utopischen Zielen für einen Schokoriegel, aber nucao vereint all diese Attribute. Was diese nachhaltige Schokolade ausmacht? Sie ist
- plastikfrei verpackt, die Verpackung ist heimkompostierbar
- vegan und rein pflanzlich
- vollgepackt mit gesunden Nährstoffen wie Hanfsamen oder Nüsse
- frei von Industriezucker, als Süßungsmittel wird Kokosblütenzucker verwendet
- absolut lecker und schmeckt natürlich nach feinem Kakao
- klimaneutral, denn the nu company hat die anfallenden Emissionen pro Riegel berechnet und gleicht diese durch Unterstützung entsprechender Projekte aus
- bio-zertifiziert
- und außerdem wird für jeden verkauften Riegel ein Baum gepflanzt – was den Riegel sogar klimapositiv macht!
Nachhaltige Schokolade geht nur mit nachhaltigem Kakao
Was mein Herz außerdem höher hüpfen lässt, ist die Transparenz bezüglich der Herkunft der Bohnen. Kakaobäume mögen es tropisch und daher werden Kakaobohnen im globalen Süden angebaut. Damit einher gehen Praktiken, die hierzulande verboten sind, allen voran Kinderarbeit. Dazu kommt meist ein unterirdisch schlechter Lohn. Laut the nu company stammt nur 5% des Kakaos aus fairem Handel und mehr als 1,5 Millionen Kinder arbeiten weltweit auf Kakao-Plantagen.
The nu company ist hier voll transparent: Sie beziehen ihren Kakao von einer Kooperative sowie einzelnen Bauer:innen aus Peru. Das hat gleich mehrere Vorteile:
- Die Bauer:innen erhalten einen Lohn, der 30% über dem am Weltmarkt üblichen Lohn liegt und damit auch, bei aktuellem Preis, über dem Fairtrade-Mindestpreis.
- Die Kooperative trägt ein Label, welches Zwangsarbeit ausschließt und sichere Arbeitsbedingungen garantiert.
- Die Wertschöpfung ist nicht mit dem Anbau der Bohne abgeschlossen, denn die Bohnen werden sogar vor Ort zu Kakaomasse weiterverarbeitet was zum Wachstum der Kooperative beiträgt.
- Der Anbau erfolgt in einem Agroforst, was zum Artenschutz, Schutz vor Bodenerosion und Stabilisierung des Wasserhaushalts beiträgt.
Cool, oder?
Also ab zum DM, Rossmann oder Konsum deines Vertrauens und ausprobieren! Wer schnell ist kann sich außerdem im Online-Shop von the nu company noch einen der limitierten Adventskalender sichern und sich durch das Sortiment und Produktneuheiten schlemmen 🙂
Mehr Infos findest du auf ihrer Website.
Wie immer: Werbung aus Überzeugung, ohne Auftrag, ohne Bezahlung.
Super Beitrag, jetzt habe ich Lust auf Schokolade bekommen ^^
Danke und sehr gut, ran an die Schoki 😀